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Untersuchungsspektrum

Röntgen

In der Praxis steht ein modernes Röntgengerät der Firma Hoffmann- Dornier zur Verfügung. Die Bildverarbeitung erfolgt digital mittels eines Direktradiografiesystems.

Röntgenbilder werden zur Diagnose von Knochenbrüchen und zur Beurteilung von Gelenkstellungen sowie insbesondere der Verschleißsituation von Gelenken benötigt. Um die Strahlenbelastung so gering wie möglich zu halten, werden möglichst wenig Röntgenbilder angefertigt. Auch wird das Gebiet, welches geröngt werden muß, sorgfältig eingeblendet. Zur Beurteilung einer Körperregion sind in der Regel 2 Aufnahmen nötig, da es sich bei Röntgenbildern um Summationsbilder handelt. Um eine Beurteilung des Knochens im Raum zu ermöglichen, wird dieser daher in zwei, meist zueinander senkrecht stehenden, Ebenen geröngt. Um unnötige Doppeluntersuchungen zu vermeiden, bringen Sie bitte evtl. vorhandene Röntgenbilder mit.

Durch die enge Zusammenarbeit mit einer radiologischen Praxis können aufwendigere Verfahren wie Kernspin- oder Computertomographie rasch terminiert und im Notfall auch kurzfristig vereinbart werden.

Sonographie

Die Sonographie, auch Ultraschall genannt, ist ein Verfahren zur Beurteilung von Weichteilen, also Muskeln, Fettgewebe und insbesondere der Sehnen und Bänder. Sie ist nicht mit einer Strahlenbelastung verbunden. Eine spezielle Anwendung der Sonographie ist die Beurteilung der Säuglingshüfte.

Knochendichtemessung

Osteoporose, im Volksmund auch „Knochenschwund“ genannt, ist eine Stoffwechselerkrankung des Skeletts. Sie ist gekennzeichnet durch eine Verminderung an Knochenmasse und eine Verschlechterung der Knochenarchitektur. Daraus resultiert eine erhöhte Knochenbrüchigkeit. Kleinere Stürze und selbst alltägliche Handgriffe wie Heben und Tragen können zum Knochenbruch führen, vor allem an den Wirbelkörpern der Wirbelsäule, den Unterarmen oder den Oberschenkelknochen.

Osteoporose tritt häufig bei Frauen nach den Wechseljahren und im höheren Lebensalter auf. In Deutschland sind heute etwa jede dritte Frau und jeder fünfte Mann ab dem 50. Lebensjahr betroffen.

Einige Risikofaktoren sind:

  • familiäre Belastung
  • Geschlecht
  • früher Eintritt der letzten Regelblutung
  • unausgewogene Ernährung, z. B. niedrige Kalziumaufnahme
  • Untergewicht oder ungewollter Gewichtsverlust
  • Übermäßiger Tabak- und Alkoholkonsum
  • Zuvor erlittene Knochenbrüche
  • Bewegungsmangel
  • Bestimmte Medikamente wie Cortison
  • Körpergrößenverlust > 4cm
  • Symptome für das Vorliegen einer Osteoporose können u. a. sein:
  • chronischer Rückenschmerz
  • Rundrücken (sog. „Witwenbuckel“)
  • eingeschränkte Bewegungsfähigkeit
  • Knochenbrüche ohne entsprechenden Unfall

Osteoporose wird auch häufig als „schleichende“ bzw. „stille“ Erkrankung bezeichnet. Es gibt nur wenige Möglichkeiten, frühzeitig einen Knochenmasseverlust festzustellen. Ein wesentliches Hilfsmittel ist die Knochendichtemessung mit dem DXA¬Verfahren. Dabei wird mit Hilfe einer speziellen Röntgentechnik eine sehr geringe Röntgenstrahlung durch den Körper geschickt, um den Mineralgehalt der Knochen zu bestimmen. Dieser Knochenmineralgehalt steht in direkter Beziehung zur Knochenfestigkeit. Daneben gehören zur Diagnose eine körperliche Untersuchung und die Befragung des Patienten. In Zweifelsfällen können weitere Verfahren (Sonographie; in der Praxis ebenfalls vorhanden) eingesetzt werden.

Heute gibt es wirksame Therapien, die die Knochensubstanz positiv beeinflussen. Dazu gehören eine Vitamin D-, auch kalziumreiche, ausgewogene Ernährung und auch eine angemessene sportlich-körperliche Bewegung. Wir werden Ihnen im Zusammenhang mit dem Gesamtbefund die notwendigen Maßnahmen empfehlen.Bei entsprechender Indikation gibt es wirksame und gut verträgliche Medikamente, die den Knochenstoffwechsel positiv beeinflussen.

Die Knochendichtemessung erfolgt mittels Röntgenstrahlen in sehr niedriger Dosis (eine Messserie erfordert eine Dosis, die ungefähr der Dosis entspricht, der man pro Tag durch die natürliche Hintergrundstrahlung ausgesetzt ist). Das Gerät sieht wie eine große Untersuchungsliege aus. Die Untersuchung selbst dauert, je nach zu untersuchender Körperregion, 1 bis 10 Minuten. Dabei können Sie ganz normal ruhig atmen. Das Auswertungsprogramm ist in der Lage zu unterscheiden, wie viel Knochenmineralgehalt vorhanden ist. Dabei ist es völlig normal, dass verschieden Skelettbereiche unterschiedliche Dichtewerte aufweisen können. Zur Diagnose einer Osteoporose gehört jedoch erheblich mehr als nur die Messung der Knochendichte, aus diesem Grund wird in der Praxis eine spezielle Sprechstunde für Osteoporose angeboten. Bitte fragen Sie bei der Terminvereinbarung nach der Osteoporosesprechstunde.

Unsere Praxis ist als ambulantes osteologisches Schwerpunktzentrum der DVO zertifiziert.

Dr.Fischer ist Leiter eines Qualitätszirkels für Osteologie.

Skelettalterbestimmung

Anhand eines Röntgenbildes der linken Hand kann anhand eines computergestützten Auswertungsalgorhytmus das Skelettalter des Heranwachsenden bestimmt werden. Daraus wird in Relation zum Lebensalter die voraussichtliche Endgröße des Körpers geschätzt.

Labordiagnostik

In Kooperation mit einem großen Labor können sämtliche notwendigen Laboruntersuchungen von Blut, Gelenkflüssigkeit und Urin schnell und zuverlässig durchgeführt werden. Dies gilt auch für aufwendigere Untersuchungen wie zum Beispiel zum Ausschluß einer rheumatologischen Erkrankung oder bei der Osteoporosediagnostik.

Wir sind bemüht, sämtliche hier erhobenen Laborwerte unverzüglich auch Ihrem Hausarzt zur Verfügung zu stellen. Um unnötige und aufwendige Doppeluntersuchungen zu vermeiden, bringen Sie bitte, falls vorhanden, aktuelle Laborwerte mit.

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