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Spezielle Therapiekonzepte

Akupunktur

Die Akupunktur ist eine nahezu 3000 Jahre alte Heilmethode aus China, die als Teil der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM) hier immer mehr Anhänger findet, und vor allem im Rahmen der Schmerztherapie in der Orthopädie ein wirkungsvolles Werkzeug darstellt. Bei der Akupunktur werden dünne Nadeln (Durchmesser ca. 0,3mm) in verschiedene Punkte am Körper, die auf sog. Meridianen liegen, gesetzt. Normalerweise werden zwischen 5 und 15 Nadeln verwandt. Oft wird diese Nadelung verbunden mit lokaler Wärmetherapie, der sog. Moxibustion. Insbesondere bei chronischen Rückenschmerzen und Schmerzen bei Kniearthrose wird dieses Verfahren auch von den gesetzlichen Krankenkassen bezahlt, bitte sprechen Sie mich bei Interesse darauf an. Herr Dr. med. Fischer hat die 350 Stunden-Vollausbildung für Akupunktur absolviert und bildet sich jedes Jahr weiter. Er ist Leiter eines Qualitätszirkels für Akupunktur. Unsere Praxis ist zusätzlich Ausbildungsstätte für Akupunktur der CAN (College für Akupunktur und Naturheilverfahren)

ESWT (Extracorporale Stoßwellentherapie)

Seit Anfang der 90er werden Stoßwellen nicht mehr nur zur Therapie von z.B. Nierensteinen oder auch zur Behandlung schlecht heilender Knochenbrüche eingesetzt, sondern zunehmend auch zur Therapie von knochennahen Weichteilschmerzen. Dabei hat sie sich besonders zur Therapie von Verkalkungen und Schmerzen am Übergang Knochen/Sehne bewährt.

Angezeigt ist diese Therapie also besonders bei Tennis-/Golferellenbogen, Schulterbeschwerden durch Verkalkung/Schleimbeutelentzündungen, dem Fersensporn, Achillessehnenbeschwerden, sowie Überlastungsbeschwerden an weiteren Sehnenansätzen, z.B. an der Kniescheibe oder am Oberschenkelknochen.

Die Behandlung erfolgt durch Anwendung piezoelektrisch außerhalb des Körpers (extrakorporal) erzeugter Schalldruckwellen. Diese werden über einen Schallkopf, der mit Ultraschallgel an den Körper ankoppelt, übertragen. Die korrekte Lage wird ggf. durch Ultraschall kontrolliert, die Feinjustieruung erfolgt durch Rückmeldung des Patienten.

Die Behandlung erfolgt ambulant und dauert ca. 15 Minuten, Sie ist schmerzarm, Sport- oder Arbeitsfähigkeit besteht in der Regel am selben Tag.

Hyaluronsäure

Hyaluronsäure ist ein Präparat, welches in Zusammensetzung und Fließeigenschaften der normalen Gelenkflüssigkeit entspricht. Da bei der Arthrose auch die Gelenkflüssigkeit verändert ist, wird der Knorpel nicht mehr richtig ernährt, die Arthrose schreitet fort. Durch die Injektion von Hyaluronsäure in das Gelenk wird die Gleitfähigkeit und die Ernährung des Knorpels wieder verbessert, der Abnutzungsprozess wird verlangsamt.

Arthrosebehandlung

Als Arthrose bezeichnet man den schmerzhaften Verschleiß der aus Knorpel bestehenden Gelenkoberfläche. Im englischen Sprachraum wird der Begriff Arthritis synonym verwendet. Der Knorpel fungiert als Gleitschicht und Stoßdämpfer, und garantiert somit im Zusammenspiel mit der von der Gelenkinnenhaut gebildeten Gelenkflüssigkeit, die den nicht durchbluteten Knorpel ernährt, die ungestörte Funktion des Gelenkes. Folge der Zerstörung des Knorpels sind Schmerzen und Gelenkentzündungen sowie eine zunehmende Bewegungseinschränkung.

Lasertherapie

Lasertherapie ist eine Behandlung mit energiereichem Licht, die hohe Lichtmengen in das Gewebe bringt. Dadurch wird nachhaltig die Heilung angeregt. Der von uns verwendete Opton® stellt mit seinen zwei unterschiedlich wirkenden Wellenlängen eine neue Leistungskategorie in der Lasertherapie dar. Durch die gleichzeitige Anwendung beider Lichtwellen und die hohe Lichtintensität werden nicht nur oberflächliche Schmerzrezeptoren stimuliert. Opton unterstützt in den tieferliegenden Gewebeschichten die Heilung. Die Ausgangsleistung des Gerätes liegt bei max. 4000 mW. Ein Laserpointer hat gewöhnlich ca. 1 mW. Lasertherapie ist heute auf vielen medizinischen Gebieten nicht mehr wegzudenken. Wegen ihrer heilungsfördernden und schmerzstillenden Wirkung eignet sich die Lasertherapie mit Opton zur Kombination mit klassischen Behandlungsarten.

Kaltluft- (Cryo)Therapie

Die physikalische Medizin setzt Energien und Kräfte der Natur ein, um körpereigene Ressourcen zu mobilisieren. Bereits im Altertum wurden Schnee und Eis zur Schmerzlinderung und Abschwellung eingesetzt. Heute arbeiten in der modernen Physikalischen Medizin Anwender mit der Kaltlufttherapie. Hierbei wird tiefgekühlte Luft mit einer Temperatur von bis zu -30°C auf das schmerzende Gelenk appliziert. Der Vorteil dieser tiefen Temperaturen ist, dass es nicht zu einer Mehrdurchblutung des behandelten Bereiches kommt (= reaktive Hyperthermie) Die Kaltlufttherapie ist aufgrund ihrer hohen Wirksamkeit inzwischen fester Bestandteil des Behandlungsplans für unterschiedliche Erkrankungen wie:
•Arthrosen
•Weichteilrheumatische Erkrankungen
•Erkrankungen an Sehnen und Bändern
•Schleimbeutelentzündung
•Prellungen
•Verstauchungen
•Frische Verletzungen
•Schwellungen und Entzündungen

Galileo

Das Galileo-System trainiert und stimuliert Muskeln mit Hilfe von mechanischen Schwingungen, die dem menschlichen Gang nachempfunden sind. Erzeugt durch eine Wippbewegung bewirken die Schwingungen im rhythmischen Wechsel zwischen linker und rechter Körperseite reflexartige Muskelkontraktionen.Diese Reflexe führen zu schnellen und präzisen Muskelbewegungen, die unabhängig vom Willen des Trainierenden ablaufen. Im Vergleich zu willentlich gesteuerten Bewegungen sind diese Reflexe wesentlich besser koordiniert und für den Trainierenden mit wenig Anstrengung verbunden.

Die durch Galileo ausgelösten Muskelkontraktionen erstrecken sich bis in den Rücken. Dadurch wird die Rückenmuskulatur gekräftigt. Während des Trainings mit Galileo wird die Durchblutung vor allem in den Beinen erheblich gesteigert, da die Muskulatur ständig arbeiten muss. Dieser Effekt verhilft zu einem wohlig leichten Gefühl in den Beinen.

In den letzten Jahren ist das Thema „Muskulatur und Knochenfestigkeit“ immer mehr in den Blickpunkt des medizinischen Interesses gerückt. Bei Bettlägerigkeit und Inaktivität (z.B. im Alter oder bei Schmerzen) kommt es zum Abbau von Muskulatur und infolgedessen auch von Knochensubstanz. Galileo hilft, die Muskulatur zu kräftigen und verhindert dadurch den immobilisationsbedingten Knochenverlust.

Schmerztherapie

In der Schmerztherapie ist ein möglichst differenziertes Behandlungskonzept wichtig, das aus einem breiten Spektrum möglicher Therapien diejenige oder diejenigen auswählt, die im speziellen Fall nötig und sinnvoll sind. Dies kann im einfachsten Fall die Verordnung von Schmerzmitteln sein, beinhaltet jedoch auch lokale Schmerzinjektionen, Nervenblockaden, sog. Quaddelungen und Infusionen. Auch die an anderer Stelle genannten Verfahren wie Akupunktur, Chirotherapie und auch die physikalische Therapie gehören hier dazu.

Orthopädietechnik

Ein wichtiger Bestandteil in der klassischen Orthopädie ist die Versorgung mit Einlagen, Mieder oder Korsetts, Schienen oder Orthesen. Viele dieser Hilfsmittel werden vom Orthopädietechniker individuell angefertigt und angepasst. Auch die Versorgung mit Stöcken, Gehhilfen oder Rollstühlen und anderen Hilfsmitteln erfolgt durch ihn. Durch die enge Zusammenarbeit mit einem Orthopädietechniker können Maßanfertigungen rasch und unkompliziert hergestellt und in ihrer Wirkung überprüft werden

Physikalische Therapie

Die physikalische Therapie ist die Domäne der Krankengymnasten. Für Notfälle steht in der Praxis jedoch ein breites Spektrum der physikalischen Therapie über Elektrotherapie, Schlingentischbehandlung, Krankengymnastik und Rückenschule zur Verfügung. Eine ausgebildete und erfahrene Krankengymnastin wendet diese Therapien im Bedarfsfall an und leitet z.B. auch im Gebrauch von Hilfsmitteln an.

PST

PST bedeutet Therapie mittels elektrischer gepulster Felder zum Beispiel für Muskelaufbau bei Rückenschmerzen.

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